Ich bin wieder zurück aus dem Urlaub – beziehungsweise zurück von meiner Urlaubsreise, denn diese Woche habe ich noch frei.
Wie zu erwarten, war das Wetter auf Helgoland Anfang Februar nicht unbedingt hochsommerlich. Eigentlich war es eher das Gegenteil, denn ich hatte – wie bei meinem ersten Aufenthalt vor 4 Jahren – ziemliches Winterwetter inklusive Schneesturm. Aber wie heißt es so schön: „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung.“ Dank diverser warmer, wind- sowie wasserdichter Schichten bin ich tatsächlich kein Mal total nass oder total durchgefroren. Damit waren dann auch die höheren Windgeschwindigkeiten kein Problem mehr.
Man darf sich dann nur durch andere Menschen nicht irritieren lassen, die einen anschauen, als sei man ein Michelin-Männchen auf großer Fahrt. Aber wer würde schon freiwillig frieren, nur um anderen Leuten zu gefallen – ich jedenfalls nicht.
Die Möglichkeiten, die man auf Helgoland hat, sind natürlich etwas begrenzt, da die Insel einfach nicht so groß ist. In diesem Fall war es so, dass einerseits das Wetter die Aktivitäten begrenzt hat. Bei gleichzeitigem starken Wind habe ich die Bereiche gemieden, die ein höheres Risiko für Glatteis innehatten. Ich bin nach entsprechenden Erfahrungen bei Glätte ein ziemlicher „Schisser“ und werde dann automatisch unsicher. Und Situationen, in denen ich meine Schritte nicht ganz kontrollieren kann, vermeide ich dann lieber.
Aufgrund des Wetters ist auch die Dünenfähre erst an meinem letzten Tag wieder gefahren. Die „Düne“ ist sozusagen der größere Sandstrand von Helgoland. Das Besondere daran ist, dass sich dort immer verschiedene Robbenarten (Seehunde & Kegelrobben) sowie diverse Strandvögel aufhalten. Und trotz des sehr anzuratenden Sicherheitsabstandes von mindestens 30 Metern kommt man den Tieren vermutlich nirgendwo so einfach so nah wie dort.
Ja, natürlich war der Urlaub wie immer irgendwie zu kurz, aber ich war auch froh, als ich wieder daheim war. Ich wusste ja schon, dass ich noch die eine oder andere tierische Baustelle daheim habe und konnte ehrlicherweise über die Tage auch nicht so gut abschalten wie eigentlich gehofft. So ein Tapetenwechsel tut aber in jedem Fall immer gut.

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