Hier stelle ich dir meine ehemaligen Katzen in der Reihenfolge ihres Abschieds vor.
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Nala – die Schwester von Ismée und Indro – war von Februar bis Juni 2019 bei mir. In ihrem ersten Zuhause nach der Trennung von ihren Geschwistern hatte sie leider Pech mit einer älteren kätzischen Mitbewohnerin, die sie wohl ziemlich drangsaliert hatte. Dies hat sie leider offenbar traumatisiert und geprägt. Im ersten Zuhause hat sich das vor allem durch Unsauberkeit gezeigt gehabt.
Wir haben dann den Versuch gestartet, ihr bei mir ein – augenscheinlich – stressärmeres Heim zu bieten, damit es ihr wieder besser geht. Sie hat sich mit ihren Geschwistern auch relativ schnell ganz gut angefreundet. Leider hat es jedoch zwischen ihr und Penny trotz mehrmonatiger Versuche mit massenhaft Geduld und Spucke und diverser Hilfsmittel überhaupt nicht funktioniert. Nala ist offenbar nach dem Prinzip vorgegangen „Angriff ist die beste Verteidigung“ und ist Penny immer wieder angegangen. Am Ende gipfelte das Zusammenleben in einem Angriff, der bei Penny einen ordentlichen Kratzer auf der Hornhaut zur Folge hatte. AUßerdem hat Penny sich danach nicht mehr aus ihrem Versteck heraus getraut. Daher haben wir uns schließlich dazu enstchlossen, einen „Katzentausch“ vorzunehmen – Nala sollte aus- und Gretchen einziehen.
Nach mehreren erfolglosen weiteren Versuchen, für diese – wie ich sie nenne – unruhige Katzenseele ein neues Für-Immer-Zuhause zu finden, hat sie nun ein schönes Plätzchen auf einem Bauernhof mit vielen anderen Tieren und fühlt sich dort auch sichtlich wohl.
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Ende 2012 habe nach einer vierbeinigen Gesellschaft für Röschen gesucht.
Über die Homepage des mir schon bekannten Tierheims habe ich dann Penny – nein, sorry, „Penelope“ – gefunden. Die ersten Bilder waren im Nachhinein betrachtet eher weniger ansprechend, beschrieben wurde sie als sehr ängstlich. Also genau das richtige für eine ältere Katzendame und ein Frauchen mit latentem Helfersyndrom.
Beim ersten Besuch wurde ich zunächst über Penelopes Herkunft informiert. Sie lebte wohl in einer wilden Katzenpopulation auf dem Gelände eines großen Sportwagenherstellers in Baden-Württemberg. Da die streunenden Katzen jedoch das perfekte Bild der Firma störten, wurden sie vom Tierschutzverein eingefangen. Die Pflegerin beschrieb sie als wirklich sehr scheu und insbesondere die Pflege des etwas verzottelten Felles als problematisch.
Nach diesem ersten Gespräch durfte ich dann die Katze sehen…naja, sehen ist übertrieben. Penelope saß in einer Kratzbaumhöhle, man konnte sie mit ein wenig Fantasie sehen und als ich versuchte, mich ihr zu nähern, empfing sie mich mit einem nachdrücklichen Fauchen. Damit war ich überzeugt, das war die neue Gefährtin für Röschen.
Eine Woche später kam dann der Umzug vom Tierheim ins neue Zuhause und dort zunächst in die Küche, um die Zusammenführung – vor der ich einigermaßen Respekt hatte – möglichst gelingend zu gestalten. Information zur Zusammenführung von Katzen gibt es ja genug, ich werde dazu auch noch ein wenig schreiben.
Penelope zog also ein. Und damit eine mir noch nicht bewusste, aber ziemlich große Aufgabe, nämlich der Katze beizubringen, dass Menschen nicht per se ganz furchtbar sind. In den ersten Tagen blieb Penny alleine in der Küche, wenn ich – getrieben durch Hunger – rein musste, konnte ich jedes Mal hören, dass sie mehr oder weniger panisch vom Kratzbaum in dessen Höhle eilte. Nachdem ich gelesen hatte, dass hohe Stimmen tendenziell beruhigender wirken, setzte ich mich in Sichtweite auf den Boden und redete in erhöhter Stimmlage mit Penelope – was mich des Öfteren an die Grenzen eine selbst verursachten Heiserkeit brachte. Ich versuchte, sie mit Leckerli zu locken…nichts davon hatte jedoch so wirklich Erfolg. Dann wagte ich es, Röschen mit in die Küche zu lassen. Die hatte natürlich schon die ganze Zeit festgestellt, dass da wohl noch jemand war und ist entsprechend neugierig – und selbstbewusst – in die Küche spaziert. Und – oh Wunder – sobald Penny sie wahrnahm, gab sie ein jämmerliches Rufen von sich, wie man es in etwa von Kätzchen kennt, die nach ihrer Mami rufen. Ob Röschen jedoch von der Tatsache begeistert war, als Mami adoptiert worden zu sein, kann ich nicht 100%ig sagen.
Nachdem also klar war, dass es vermutlich keine größeren Schwierigkeiten zwischen den beiden geben würde, habe ich dann die Küchentür offen gelassen, sodass Penelope ihr Revier vergrößern konnte. Diese Gelegenheit hat Penny – Penelope fand ich nicht mehr passend, nachdem ich sie endlich mehrmals zu Gesicht bekommen hatte – dann sofort genutzt – um direkt unterm Sofa im Wohnzimmer zu verschwinden.
Es dauerte etwa weitere 6 Monate, bis Penny so viel Vertrauen aufgebaut hatte, dass ich sie zuverlässig anfassen konnte. Die Fellpflege erfolgte zu diesem Zeitpunkt SEHR vorsichtig mit einer Bürste und die verfilzten Bereiche wurden mit einer Nagelschere nach und nach und in Raten entfernt.
Wie man auf den Bildern sieht, kann Penny unglaublich süß und unterhaltsam sein. Sie hat ein ausgeprägtes Kindchenschema, zeitweise sehr viel Energie und ist ein einziges Muskelpaket. Laut Auskunft des Tierheims ist sie ein „Norweger-Mix“, also eine Mischlingskatze, in der auch Norwegische Waldkatze enthalten ist, was beispielsweise das halblange Fell erklärt.
Ihr Charakter ist … schwer zu beschreiben. Mir gegenüber ist sie unglaublich anhänglich und verschmust. Anderen Katzen – auch Röschen zu deren Lebzeiten – gegenüber ist sie sehr dominant und zeigt ihnen, wer hier der Herr bzw. die Frau im Hause ist. Dies merkt man vor allem dann, wenn die beiden „Kleinen“ herumbalgen…da geht Penny regelmäßig dazwischen, da sie das aus irgendeinem Grund überhaupt nicht aushalten kann. Außerdem ist sie ein ganz schrecklicher Morgenmuffel und hat erst dann eine einigermaßen aushaltbare Laune, wenn sie gefrühstückt hat.
Fremden gegenüber ist sie sehr scheu – wobei es schon deutlich besser geworden ist, seitdem Ismée und Indro hier sind. Sobald die Türklingel losgeht, saust dennoch ein braun-grauer Schatten ins Schlafzimmer und unters Bett. Wenn der Besuch dann länger da ist, dann kann es durchaus sein, dass meine tiefergelegte Katze (sie hat wirklich relativ kurze Beine) um die Ecke blinzelt, denn ihre Neugier MUSS sie einfach befriedigen.
Abschied von Penny
Am 06.10.2025 musste ich mich von Penny verabschieden.
Bereits seit 2024 litt sie immer wieder unter rezidivierenden Durchfällen, für die wir nicht wirklich eine Ursache gefunden haben. Zwischendurch konnten wir sie auf ein stabiles Niveau bringen, aber 2025 fing es wieder an. Durchgeführte Kotproben waren dann positiv auf Giardien und E. coli, was wir beides behandelt haben. Die Durchfälle sind dennoch nicht besser geworden. Ich war aufgrund der anhaltenden Symptomatik relativ überzeugt, dass die Giardien – ziemlich fiese und penetrante Mitbewohner im tierischen Darm – weiterhin vorhanden waren. Um die Entzündungsreaktion im Darm etwas unter Kontrolle zu bekommen haben wir es am 01.10. nochmal mit einer Dosis Cortison versucht. Relativ parallel habe ich eine erneute Kotprobe abgeschickt, um eine aktuelle Basis für eine (Weiter-)Behandlung zu haben. Zu diesem Zeitpunkt hat Penny schon eine deutliche Appetitreduktion gezeigt und ich musste alle Tricks aufbieten, um sie zum Fressen zu überreden. Am 03.10. schließlich hat sie das Fressen ganz eingestellt. Freitag und Samstag habe ich noch versucht, ihr mittels Spritze hochkalorisches Futter einzugeben. Das war aber jedes Mal ein Kampf und hat Penny vermutlich wesentlich mehr Energie gekostet, als ich in sie reinbekommen habe. Sie hat sich dann auch zunehmend zurückgezogen – natürlich auf den höchsten Punkt eines 2-Meter-Kratzbaumes, sodass ich sicherheitshalber gleich meine Leiter daneben gestellt habe.
All das war für mich dann das Zeichen, dass sie nicht mehr möchte und dass der Abschied bevorstand. Übers Wochenende habe ich sie dann immer im Blick gehabt, habe auch nachts auf dem Sofa geschlafen, um ggf. den Notdienst meiner Tierarztpraxis in Anspruch zu nehmen (was ich allerdings vermeiden wollte). Aber insgesamt machte sie mir nicht den Eindruck, als ob sie leiden würde. Natürlich ist die Kraft allmählich weniger geworden, aber sie konnte dennoch entspannt liegen und schlafen.
Nachdem wir dann so das Wochenende überstanden haben, habe ich Penny am Montagvormittag in die reguläre Sprechstunde zu meiner Tierärztin gebracht. Als ich meinte, dass Penny sich verabschieden möchte, war sie dann zunächst sehr überrascht und erschrocken – auch über Pennys massive Veränderung in den vergangenen 5 Tagen. Sie informierte mich dann, dass sie die Überdosis direkt in die Bauchhöhle spritzen würde, ohne einen zusätzlichen Venenkatheter, da sie damit bei Katzen die besten Erfahrungen gemacht hätten. In dem Moment, als meine Tierärztin mir sagte, hatte ich das furchtbare Bild einer kleinen Blaumeise vor Augen, die ebenfalls durch eine Überdosis in die Bauchhöhle euthanasiert worden ist – sie hatte allerdings auch aufgrund der Kanülengröße massive Schmerzen und hat sich entsprechend gewehrt. Die Erinnerung daran hat in mir eine große Angst ausgelöst und kurz war ich mir nicht sicher, ob ich währenddessen bei Penny bleiben kann. Aber glücklicherweise konnte ich.
Wir haben dann alles soweit vorbereitet, ich habe mit vor den Untersuchungstisch gesetzt, sodass Penny an meinem linken Arm lag. Sie weder beim Einstich noch beim Einspritzen auch nur gezuckt. Beim Anfluten des Medikamentes hat sie sich dann mit einem entspannten, erleichterten Seufzer – den ich von ihr im Moment des Einschlafens schon oft gehört hatte – vollends an meinem Arm angelehnt. So umfangen von Liebe hat sie sich dann auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht.
Am Nachmittag ist dann noch das Ergebnis der Kotprobe gekommen. Eigentlich hatte ich vorgehabt, die Email direkt zu löschen aber dann war ich (glücklicherweise) doch zu neugierig: sie war komplett negativ. Also keine Giardien oder anderweitige ungewollte Mitbewohner. Das hat mich doch deutlich beruhigt, da ich aufgrund des Hinauszögerns der Kotprobe schon ein schlechtes Gewissen hatte. Meine Tierärztin meinte beim nächsten Besuch, dass die Tiere oftmals in solchen Fällen – wenn dann genauer nachgeforscht worden ist – Darmkrebs hätten, der auch diagnostisch aufgrund seiner Verteilung nur sehr schwer nachweisbar wäre.
Genau wie bei Ismée konnte ich mich schon auf den Moment vorbereiten und mir Gedanken machen, wie es danach weitergehen soll mit Penny. Auch bei ihr habe ich mich gegen eine Kremierung entschieden. Stattdessen habe ich ein bisschen Fell mitgenommen und dies in einer schönen Urne deponiert. Zu wissen, dass Pennys Asche bei mir wäre, würde mich einfach zu sehr belasten und auf das Herz „drücken“. Besser kann ich es nicht beschreiben.
Krümel ist im Herbst 2023 bei mir auf der Bildfläche oder vielmehr auf der Terrasse erschienen.
Sie schien einen „dicken“ Bauch zu haben und hat gefuttert wie ein Scheunendrescher. Anfangs war sie noch recht scheu, das hat sich jedoch mit der Zeit gebessert, sodass sie sich irgendwann auch streicheln ließ und das sogar mit einem Schnurren quittiert hat.
Ab einem gewissen Zeitpunkt hat sie dann den größten Teil des Tages auf der Terrasse und die Nacht überwiegend auf dem Dach des Außengeheges der Kaninchen verbracht.
Da der Bauch immer dicker zu werden schien, habe ich mich Anfang Oktober spontan dazu entschlossen, sie reinzuholen.
Bei – teilweise sehr scheuen – Streunerkatzen ist es ja so, dass sie, wenn sie ihren Nachwuchs bekommen, erstmal noch schwerer aufzufinden sind. Und das wollte ich verhindern, da es hier auf dem Dorf sowieso mit der Kastration von Freigängern (insbesondere von Katern) nicht so ernst genommen wird und damit eine Vermehrung der Streuner/Freigänger vorprogrammiert ist.
Ich habe nach der Einfangaktion dann den örtliche Tierschutzverein kontaktiert und meinen ersten Pflegevertrag unterschrieben. Das bedeutet, dass ich der Katze ein Dach über dem Kopf anbiete, der Tierschutzverein aber – theoretisch – für Tierarzt- und Futterkosten aufkommt. Mir ging es dabei ehrlicherweise vor allem um die Tierarztkosten, da ich ja nicht wusste, was auf mich zukommt und auch bei einer Katzengeburt einiges schiefgehen kann, sodass beispielsweise ein Kaiserschnitt nötig wird.
Fortsetzung folgt…








